Archive for the ‘Masturbation’ Category

Die Squeeze-Methode

01.04.10

Hallo, Josef hier:

Ich wende mich heute wieder mal an die Männer, aber nicht nur an die Männer, denn Frauen können uns Männern sehr gut helfen, dieses Problem zu beheben, so es denn ein Problem darstellt.

Generell habe ich manchmal das Gefühl, der Ausdruck Ejaculatio praecox  ist eine Krankheit, die erfunden wurde, um Liebespaare das Leben etwas zu erschweren. Denn die Beschreibung dieses Krankheitsbildes geht davon aus, dass Männer immer und überall Ihren Samenerguss kontrollieren können, so wie es ihnen zum Beispiel möglich ist, einen Arm zu heben. So leicht ist das aber nicht. Was wir Männer steuern können ist die Art der Erregung, wie stark die Erregung ist und ob wir sie verstärken oder vermindern. Hier ist eine genaue Selbstbeobachtung  nötig.

Verlassen wir einfach mal den ganzen medizinischen Kram und wenden uns dem Leben zu. Der richtige Spaß beim Sex kommt nicht durch den Samenerguss, denn der dauert nur Sekunden. Es ist die Zeit davor, die uns Spaß macht. Es lohnt sich auf jeden Fall diesen Zeitpunkt zu verlängern.

Vor einiger Zeit habe ich schon einmal über ein paar Methoden geschrieben (Kondome verwenden, Gels, die die Penisspitze unempfindlich machen o. ä.). Heute möchte ich gerne über eine andere Methode berichten, nämlich die sog. Squeeze-Methode.

Ich empfehle immer diese Methode zuerst beim Masturbieren auszuprobieren. Da ist man in der Regel ungestört (falls Sie nicht die Partnerin eingeladen haben zuzusehen) und sie haben keinen Druck und sie können kommen, wann immer es Ihnen beliebt. Warten Sie bis Sie das Gefühl haben, dass es bald so weit ist. Ich nenne diesen Punkt immer den “Point of no return”. Wenn Sie diesen Punkt überschritten haben, gibt es kein zurück, dann spritzt der Samen heraus. Also: Kurz vor diesem Punkt quetschen Sie den Penis unterhalb der Eichel mit Daumen und Zeigefinger zusammen. Der Samenerguss wird unterdrückt, die Erregung flaut ein wenig ab. Im zweiten Schritt kann das die Partnerin machen.  Sie macht es Ihnen mit der Hand und kurz bevor es so weit ist, drückt die Partnerin den Penis zusammen. Sagen Sie es bitte Ihrer Partnerin kurz bevor es so weit ist. Erwarten Sie lieber nicht, dass das Ihre Geliebte von selber merkt. Ob nun mit Partnerin oder alleine, die Phasen der Stimulation mit anschließendem quetschen sollten sich über einen Zeitraum von etwa 20 Minuten abwechseln. Dadurch lernen Sie sehr schön die Kontrolle über den Zeitpunkt des Samenergusses zu erlangen. Der nächste Schritt geht am besten in der Reiterstellung. Die Frau hockt sich auf dem Mann und führt den erigierten Penis in die Vagina ein. Hier wieder das gleiche Spiel. Kurz vor dem Samenerguss holt die Frau den Penis aus der Vagina und quetscht ihn wieder.

Noch ein kurzes abschließendes Wort: Sie als Paar legen fest ob es sich um einen vorzeitigen Samenerguss handelt oder nicht. Sollten Sie damit als Paar ein Problem haben, dann wenden Sie diese oder eine andere Methode an. Lassen Sie sich auf gar keinen Fall von irgendwelchen Meinungen anderer Menschen leiten.

Beim Masturbieren zusehen

12.29.09

Hallo, Maria hier:

Gestern schrieb Josef über die Kunst und die Lust des zu sehens. Ich schreibe heute auch darüber nur in einer etwas anderen Weise.

Immer wieder erfahre ich, wenn ich mit Männern üäber sexuelle Phantasien rede, dass eine besondere Phantasie immer wieder auftaucht, nämlich die, einer Frau beim Masturbieren zuzusehen. Viele Männer gestehen sich diese Phantasie nicht ein und noch weniger Männer getrauen sich dann, es ihrer Partnerin zu gestehen. Aber mal ehrlich, muss diese Phantasie eine Phantasie bleiben? Ich finde nicht und deshalb möchte ich Sie hiermit auffordern, darüber mit Ihrer Partnerin zu reden.

Wie überrerden Sie Ihre Partnerin es vor Ihren Augen zu machen

Es klingt auf den ersten Blick recht einfach, ist es aber nicht. Masturbation ist eine sehr intime Angelegenheit und die meisten Frauen (und auch viele Männer) möchten da lieber alleine sein. Das wichtigste, um hier überhaupt einen Schritt weiter zu kommen ist Vertrauen. Ein solches Vertrauen muss erst aufgebaut werden und das erfordert Zeit. Diese Zeit müssen Sie sich nehmen.

Wenn Sie fragen, überlegen Sie sich Ihre Worte genau, es soll bittend sein, nicht fordernd. Vielleicht so: “Ich hatte heute nachmittag die Idee, dir einmal beim masturbieren zuzusehen. Würde dir das gefallen?” Warten Sie dann ruhig die Reaktion ab. Wenn Sie irritiert reagiert oder eher ablehnend, dann machen Sie Ihr den Vorschlag, es zuerst vor ihren Augen zu machen.

Ihre Frau soll voll angezogen sitzen bleiben, während Sie sich ausziehen. Es geht hier nicht primär um einen Sexualkontakt sondern um das Zusehen, deshalb ist es wichtig, dass Ihre Partnerin angezogen bleibt.  Masturbieren Sie dann vor den Augen Ihrer Partnerin.

Eine andere Möglichkeit, wie Ihre Partnerin die Hemmungen etwas abbauen kann ist ein Rollenspiel. Stellen Sie sich zusammen vor, Sie sind ein Einbrecher. Ihre Frau kommt aber zu früh nach Hause und Sie verstecken sich im Bad. Sie ahnt nicht, dass noch jemand im Haus ist, zieht sich aus und masturbiert. Sie sind in der Zwischenzeit im Bad, öffnen die Türe einen Spalt und sehen dabei zu. Ihre Frau hat das Gefühl alleine zu sein und Sie können trotzdem zusehen.

Sie werden sich vielleicht jetzt fragen, warum ich so viel gerede darum mache. Ganz einfach: ein solcher Wunsch wird von vielen Frauen mißverstanden. Ihre Frau will Sex mit Ihnen haben, möchte ein gemeinsames Erlebnis und stattdessen wollen Sie nur zu sehen. Sie kommen so leicht in den Verdacht pervers zu sein und das wollen Sie ja nicht. Deshalb reden Sie mit ihrem Partner, vorsichtig und fallen Sie nicht gleich mit der Türe ins Haus.

Warum ist Masturbation gut für Ihre Beziehung?

Wieso ist es wichtig, Ihre sexuellen Phantasien auszuleben?

Wenn Ihre sexuellen Phantasien nicht ausgelebt werden und ein Schattendasein im Hinterstübchen führen, kann es leicht sein, dass Sie das Gefühl haben, irgend etwas fehlt in ihrem Leben. Solche Wünsche können sehr stark sein und früher oder später eine noch so intakte Beziehung beeinträchtigen oder eventuell auch ganz ruinieren.

Sie können dieses Problem nur lösen, wenn Sie Ihre Wünsche aussprechen. Durch das Aussprechen oder nennen wir es zur Diskussion stellen schlagen Sie zwei Fliegen mit einer Klappe: Erstens werden Ihre Wünsche aus den Winkel Ihres Kopfes hervorgeholt und gewissermaßen dem Licht ausgesetzt und dort wird sich zeigen, ob sie eine weitere Daseinsbereichtigung haben und zweitens animiert dass ihre Partnerin auch ihre Wünsche auszusprechen und auch das bildet eine wichtige Diskussionsgrundlage.

Es macht natürlich einen enscheidenden Unterschied wie lange Sie schon mit Ihrem Partner zusammen sind. Ist Ihre Beziehung noch sehr jung, würde ich einen solchen Wunsch vorerst nicht aussprechen sondern es als eine längere Entwicklung ansehen. Reden Sie vielleicht zuerst einmal über Masturbation. Fragen Sie, ob Sie es selber macht und wenn nicht, dann ermuntern Sie sie dazu. Später machen Sie den Vorschlag es vielleicht einmal zusammen zu machen. Also schon jeder für sich aber gemeinsam, zum selben Zeitpunkt (die Stellung 69 ist keine Masturbationstechnik sondern gehört zu den partnerschaftlichen Sexualpraktiken). Wenn Ihre Beziehung schon längere Zeit, vielleicht Jahre besteht, dann fällt ein solcher Wunsch oftmals auf fruchtbaren Boden. Vielleicht hat sich in Ihrer Partnerschaft schon Routine breit gemacht dann kommt eine solche Abwechslung oft durchaus recht. Gerade in einer Partnerschaft, die schon längere Zeit besteht ist es wichtig die Kreativität und die Phantasie nicht zu kurz kommen zu lassen. Eine Frau will begehrt und immer wieder aufs neue erobert werden. Sie will das Gefühl haben, für Sie attraktiv zu sein. Ein solches Gefühl ist für viele Frauen oft wichtiger als Sex.

Sie sehen also: Sexuelle Wünsche wie das Zusehen bei der Masturbation sind extrem wichtig für die Entwicklung und Weiterentwicklung einer tragfähigen Partnerschaft.

Der G-Punkt Orgasmus

12.23.09

Hallo Maria hier:

Wir Frauen können den Orgasmus auf unterschiedlichste Weise bekommen. Die Methode, die Josef gestern in seinem Artikel beschrieben hat ist eine davon und für unerfahrenere Liebespaare sehr gut zu praktizieren, da die Klitoris wirklich einfach zu finden ist und wenn sie der Mann nicht findet, dann muss ihm eben die Frau ein wenig weiter helfen.

Für einen absolut überwältigenden Orgasmus müssen Sie und Ihr Partner sich auf jeden Fall auf die Suche nach dem G-Punkt machen. Das geht am besten anfangs alleine und dananch können Sie ihren Partner anleiten.

Der G-Punkt ist etwa Erbsengroß und liegt ca. 5 cm vom Scheideneingang entfernt zur Bauchdecke hin. Die Längenangaben variiere von Frau zu Frau. Dieser Punkt ist nicht so leicht zu finden wie die Klitoris, es erfordert etwas mehr  Geduld. Die Scheidenwand ist normalerweise ganz glatt. Der G-Punkt nicht, er ist geriffelt. Daran können Sie ihn erkennen. Viele Männer, ja sogar Frauen glauben gar nicht an seine Existenz, aber glauben Sie mir, es gibt ihn wirklich und wenn Sie ihn entdeckt haben, dann werden Sie Orgasmusfreuden erleben, die Sie sich in Ihren künsten Träumen nicht ausmalen können.

Um den G-Punkt zu finden suchen Sie die Vagina mit langsamen, kreisenden Bewegungen ab. Achten Sie zum einen auf die Beschaffenheit der Wand und zum anderen, auf das was Sie fühlen. Wenn Sie die Stelle entdeckt haben, dann bewegen Sie den Fingern (ich benutze immer den Zeigefinder, aber probieren Sie aus, was Ihnen am besten zusagt) langsam vor und zurück. Versuchen Sie einen Rhythmus zu finden, der Sie maximal erregt. Geübte Liebhaber schaffen es ohne Probleme die Klitoris und den G-Punkt gleichzeitig zu stimulieren. Dabei wird der G-Punkt wie beschrieben mit dem Finger und die Klitoris mit der Zunge stimuliert.

Über den G-Punkt kommen Sie auch zur Ejakulation.  Sie oder Ihr Partner müssen den G-Punkt nur lange genug stimulieren. Achten Sie bitte auf den Faktor Zeit. Wie lange das dauert ist von Frau zu Frau unterschiedlich, deshalb kann ich auch keine genauen Zeitangaben machen.

Stimulation mit dem Penis: Sie können auch den G-Punkt mit dem Penis stimulieren. Der Penis ist im eregierten Zustand normalerweise ein wenig gebogen. Ist er nach oben gebogen können Sie den G-Punkt sehr gut damit stimulieren. Ist er nicht nach oben gebogen, so bringen Sie sich einfach in eine Position, in der der Penis nach oben gebogen ist. So einfach ist das. Ist Ihr Penis zum Beispiel mehr nach unten gebogen, so ist es besser , von hinten her einzudringen. Bei Männern, bei der der Penis seitlich gebogen ist, ist die Reiterstellung eine sehr gute Alternative. Also: Ihr Mann liegt flach auf dem Rücken und sie rittlings auf ihn mit dem Gesicht zu ihm. Bitte nicht hinlegen sondern hinsetzen. So können Sie auch den G-Punkt stimulieren.

Es gibt auch noch andere Methoden, den G-Punkt zu stimulieren. Für Erwachsene sind einige Tools erhältlich, die den G-Punkt optimal stimulieren. So gibt es zum Beispiel spezielle Dildos, mit denen man dieses Ziel sehr gut erreichen kann.

Abschließend noch ein kleines Wort: Über den G-Punkt ist viel geschrieben worden und wie ich eingangs schon sagte, viele glauben einfach nicht, dass er existiert. Ich möchte an Sie apellieren von Frau zu Frau: Ziehen Sie sich aus, legen Sie sich flach auf den Rücken, sperren Sie die Umwelt für einige Zeit aus und tasten Sie den inneren Bereich Ihrer Vagina ab, so wie ich es eben beschrieben habe. Wenn Sie ihn dann gefunden haben, dann können Sie ihren Partner anleiten. Die Mühe lont sich, denn der G-Punkt bescherrt Ihnen Orgasmen, wie Sie es sich in ihren künsten Träumen nicht vorstellen können.

Masturbation mit dem Duschkopf

12.10.09

Hallo Maria hier:

Ich masturbiere regelmäßig. Sie auch? Wenn nicht, dann möchte ich Sie heute dazu einladen es in Zukunft regelmäßig zu machen. Dieses Thema ist mir so wichtig, dass nächstes Jahr ein Ebook zu diesem Thema erscheinen wird.

Die Masturbation mit dem Finger dürfte in aller Regel kein Problem darstellen. Nach einiger Übung wissen Sie, wie Sie die Klitoris reiben müssen um zu einem Orgasmus zu kommen.

Eine andere, sehr angenehme und schöne Technik ist die Masturbation unter der Dusche oder – um genauer zu sein – mit der Dusche oder mit dem Duschkopf. Im Endeffekt ist es gleich, ob sie in der Badewanne liegen oder unter der Dusche stehen. Manche Frauen mögen es nicht, wenn sie im stehen einen Orgasmus bekommen, denn viele bekommen dann weiche Knie und sitzen in einer solchen Situation dann lieber. Also machen Sie es sich bequem, so wie sie wollen. Stellen Sie den Strahl der Dusche so, dass nur wenige Strahlen oder auch nur ein einziger Strahl aus dem Duschkopf kommt. Spreizen Sie mit der linken Hand ihre Schamlippen etwas, so dass sie mit dem Strahl leicht an die Klitoris kommen. Massieren Sie mit dem Strahl Ihre Klitoris. Genießen Sie das warme Wasser, das einströmt und wieder ausströmt und genießen Sie die Erregung, die sich langsam aufbaut, immer stärker wird und sich schließlich in einem Orgasmus entlädt.

Probieren Sie das doch bald einmal aus. Viel Spaß dabei.

Was ich von Fisting halte

12.08.09

Hallo Maria hier:

Josef und ich haben oft sehr heißen Sex und wir haben wohl noch keine Sexualpraktik ausgelassen. So auch Fisting nicht. Unter Fisting versteht man das Einführen einer oder auch beider Hände in meine Scheide oder in den Darm. Wobei ich letzteres ablehne, weil es für mich eher unangenehm ist und auch schmerzt. Josef und ich praktizieren im allgemeinen nicht BDSM und so finden wir auch keinen so großen gefallen daran.

Die Hand in meine Vagina einzuführen gefällt mir hingegen sehr. In der Vagina liegt ja bekanntlich der G-Punkt und dieser ist auf diese Weise sehr leicht zu erreichen. Als Josef damit begann konnte er nur zwei Finger einführen. Da meine Vagina aber sehr dehnbar ist, schaffte er es bald meine Hand einzuführen und er suchte danach den G-Punkt. Als er ihn gefunden hatte, begann er die kleine, etwas rauhere Stelle zu massieren. Ich war selten in meinen Leben so erregt. Die Erregung ging durch meinen Körper, ich fing an zu zittern und konnte nur noch meine Beine spreizen und Josefs Berührung genießen. Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich glaube, es war das erste Mal, dass ich einen G-Punkt-Orgasmus hatte. Wir haben das später noch mehrmals ausprobiert und es klappte immer. Diese Technik des Fistings eignet sich übrigens auch hervorragend bei der Masturbation. Ich persönlich neige ohnehin dazu, die meisten Sexualtechniken wenn es möglich ist, erst einmal selber an sich auszuprobieren. Denn so hat man seine Ruhe, kann seinen Körper in Ruhe erforschen und dann kommt der Freund und ich kann ihn gut anleiten. Dann macht der Sex gleich doppelt und dreimal so viel Spaß.